Kinder mit der tödlichen Mukoviszidose brauchen Zukunft und ihre Eltern brauchen Hoffnung.
Mukoviszidose ist eine der häufigsten angeborenen Stoffwechselkrankheiten der weißen Bevölkerung. Rund 8.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene leben in Deutschland mit dieser bisher unheilbaren Krankheit.
Die Symptome der Krankheit Mukoviszidose sind individuell sehr unterschiedlich und hängen von der Art der Veränderung des Gens (Mutation) ab. In der Regel zeigen sich die Symptome bei den Atemwegen und der Lunge. Aber auch die Verdauungsorgane, wie die Bauchspeicheldrüse, sind häufig betroffen. Die häufigsten Symptome sind chronischer Husten, schwere Lungenentzündungen, Verdauungsstörungen und Untergewicht.
Mukoviszidose ist noch immer unheilbar. Durch Therapien wie Krankengymnastik, Inhalationen und viele Medikamente hat sich die Prognose der Betroffenen in den letzten Jahren erheblich verbessert.
Den Patienten ist eiserne Disziplin auferlegt. Früher wurden die Kinder nicht älter als fünf Jahre. Dank der Fortschritte in Therapie und Medizin erreichen Betroffene ein Alter von 30 Jahren und mehr. Dennoch ist für die betroffenen Kinder und jungen Erwachsenen die Mukoviszidose ein lebenslanger, immer noch tödlich verlaufender Kampf.